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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie

Liebe Studierende,

im neuen Semester starten alle Lehrveranstaltungen außer den Praktika im virtuellen Raum. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihren @uni-potsdam email account, Sie werden von den Lehrenden über den Start und die Modalitäten der Lehrveranstaltungen kontaktiert. Dazu müssen Sie in PULS für die Lehrveranstaltung angemeldet sein.

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Einen guten Start ins neue Semester!

Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
Bild: Karla Fritze
für Studieninteressierte:

Aktuelles

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Aus dem Institut

Schema: Aufteilen und Rekombinieren eines Teilchenstrahls im Magnetfeld
Bild: Margalit & al (2021)
Der Kreis schließt sich – Stern-Gerlach-Interferenzen
Die Gruppe um Ron Folman an der Ben Gurion University of the Negev (Beer Scheba, Israel) hat mit Unterstützung von Theoretikern, darunter Carsten Henkel aus der Quantenoptik, ein Experiment durchgeführt, das die Interferenz von atomaren de Broglie-Wellen zeigt. Diese werden in einem Stern-Gerlach-Strahlteiler zunächst in zwei Strahlen aufgespalten, dann umgekehrt und wieder zusammengeführt. Die Interferenz wird durch eine phasenabhängige Spin-Besetzung nachgewiesen. Es wird so ein "full loop" im Phasenraum geschlossen. Das Experiment könnte auf Nanoteilchen erweitert werden, um die Gravitations-Wechselwirkung zu testen. Beitrag in Physics World: https://physicsworld.com/a/long-awaited-magnetic-interferometer-might-probe-quantum-gravity sowie auf https://www.space.com/quantum-gravity-direct-test Veröffentlichung: Realization of a complete Stern–Gerlach interferometer: Towards a test of quantum gravity, Yair Margalit & al., Science Advances 7 (2021) eabg2879
Prof. Dr. Tim Dietrich
Bild: Prof. Dr. Tim Dietrich
Prof. Dr. T. Dietrich erhielt den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Tim Dietrich, Juniorprofessor für Theoretische Astrophysik am Institut für Physik und Astronomie, erhielt am 11. März die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland für seine Erforschung der Dynamik von binären Neutronensternsystemen. Er hat das Wissen auf diesem Gebiet erheblich erweitert und neue theoretische Modelle geschaffen, die mit Beobachtungen verglichen werden können. Insgesamt erhalten zehn WissenschaftlerInnen in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG. Die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 04. Mai 2021 virtuell verliehen. Der Preis wird seit 1977 jährlich an hervorragende ForscherInnen verliehen, die sich in einem frühen Stadium ihrer wissenschaftlichen Laufbahn befinden und noch keine unbefristete Professur innehaben. Mehr Informationen hier: https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/pressemitteilungen/ansicht/~11-03-2021-heinz-maier-leibnitz-preis-an-tim-dietrich-uni-potsdam . Die Preisverleihung vom 04.05.21 kann hier angeschaut werden:
Bild: M. Stolterfoht
Nachwuchswissenschaftler des Instituts erhält Postdoc-Preis des Landes Brandenburg
Dr. Martin Stolterfoht hat am 07.12.2020 den diesjährigen Postdoc-Preis Natur- und Ingenieurwissenschaften des Landes Brandenburg durch Frau Ministerin Manja Schüle überreicht bekommen. Der Preis ist mit 20.000 € dotiert und zählt zu den angesehensten Postdoc-Preisen in Deutschland. Herr Dr. Stolterfoht forscht seit 2016 als Postdoc in der Arbeitsgruppe um Prof. Dieter Neher an physikalischen Elementarprozessen in Perowskit-Solarzellen. Der Preis würdigt seine Arbeiten zum Verständnis der Ladungsträgerrekombination in diesen hochaktuellen optoelektronischen Bauteilen. Insbesondere konnte er zeigen, dass die Effizienz dieser Zellen wesentlich durch nichtstrahlende Rekombinationsprozesse an den Grenzflächen zwischen dem aktiven Perowskit-Halbleiter und den darauf aufgebrachten Ladungstransportschichten limitiert ist. Er konnte dann nachweisen, dass diese Prozesse nur bedingt von der chemischen Natur der Ladungstransportmaterialien abhängen, sondern vielmehr durch die konkrete Energetik an der Grenzfläche bestimmt werden. Die Untersuchungen lieferten zudem wichtige Erkenntnisse zur Gültigkeit des Shockley-Queisser Modells in diesen Bauteilen. Die Ergebnisse dieser umfangreichen experimentellen und theoretischen Arbeiten wurden im Juli letzten Jahres in der Zeitschrift Energy and Environmental Science publiziert (doi.org/10.1039/C9EE02020A).
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