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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie
Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
Bild: Karla Fritze
für Studieninteressierte:

Aktuelles

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Aus dem Institut

An artist’s impression of the two merging central stars inside the planetary nebula Henize 2-428
Bild: Dr. Nicole Reindl
All-clear in space
Contrary to results published previously, a careful re-analysis of the merging stars inside the planetary nebula Henize 2-428 shows that no supernova explosion is to fear. The merger of the two stars could instead give rise to a new star with an exotic atmospheric composition. The results of the study were published in the journal Astronomy & Astrophysics by an international team of astronomers led by Dr. Nicole Reindl, open-topic research fellow at the Institute of Physics and Astronomy of the University of Potsdam.
Titelfolie zur Ringvorlesung
Bild: Pixabay
Ringvorlesung zur Klimakrise
Die Gruppe Scientists for Future der Universität Potsdam (UP for Future) hat zusammen mit den Instituten für Physik sowie Umweltwissenschaften und Geographie eine Ringvorlesung organisiert, die zum Ziel hat, über die wichtigsten Aspekte der Klimakrise zu informieren. Diese wird natürlich zunächst online stattfinden: immer Dienstags ab 18.00 Uhr als Livestream, und über ein Videokonferenzsystem mit der Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an der Diskussion.
Bild: Kirsten Sachse
Blei-Inseln unterm Mikroskop
Potsdamer Physiker beschäftigen sich mit verschiedenen Oberflächen, wie zum Beispiel von Halbleitern. Von besonderem Interesse ist für sie dabei, wie ein Material die Oberfläche eines anderen bedeckt. Wenn Blei-Inseln auf Silizium-Oberflächen so präpariert werden, dass sie nur wenige Atomlagen dick sind, dann sind die Elektronen darin auf sehr kleinem Raum eingeschlossen. Ihre Energie variiert daher nicht mehr kontinuierlich wie in dickeren Inseln. Sie bilden quantenmechanische stehende Wellen. Die quantenmechanischen Energiezustände der Elektronen im Blei entsprechen denen in einem eindimensionalen „Kasten“. Bei Erhöhung der Schichtdicke kommt es zu Energieoszillationen. Bisher konnten Wissenschaftler die genaue Schichtdicke der Blei-Inseln nur auf eine atomare Lage genau bestimmen. Daher war unklar, ob hohe Elektronenenergie zu einer geraden oder ungeraden Anzahl atomarer Lagen gehört. Durch Messungen von elektrostatischen Kräften an der Oberfläche der Blei-Inseln mit der Rasterkraftmikroskopie konnten Forscherinnen und Forscher, unter ihnen Prof. Dr. Regina Hoffmann-Vogel von der Universität Potsdam, nun zeigen, dass die Inseln eine atomare Lage dünner sind als bisher vermutet. Diese neuesten Forschungsergebnisse wurden jetzt im Fachmagazin „Physical Review Letters“ veröffentlicht.
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